Perspektiva eine Chance für Jugendliche | „Schilder-Werkstatt“ startet Betrieb: Grüner Container offiziell übergeben
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„Schilder-Werkstatt“ startet Betrieb: Grüner Container offiziell übergeben

Ein grüner Container ist ab sofort in der Kreuzbergstraße in Fulda nicht zu übersehen – mit der Aufschrift: „Schilder-Werkstatt – Perspektiva.“ Dieser wurde am Freitagnachmittag offiziell von Vertretern der Werner-Gruppe und Perspektiva übergeben. Hier werden künftig KFZ-Schilder mit der tatkräftigen Hilfe von Jugendlichen in einem kleinen Arbeitsraum hergestellt. Silke Gabrowitsch, Geschäftsführerin von Perspektiva, stellt die Bedeutung des Projektes heraus: „Wir möchten Begegnungen schaffen und das Thema Inklusion stärken.“

Das Unternehmensnetzwerk Perspektiva gibt Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Lebensperspektive. „Wir unterstützen Jugendliche, die nicht aus eigener Kraft den Sprung ins Berufsleben schaffen“, erklärt Geschäftsführer Jan Martin Schwarz. Durch ein starkes Netzwerk an Unternehmern werden sie auf unterschiedliche Art und Weise gefördert und betreut. 

Seitenwechsel-Projekt

In der Schilder-Werkstatt werden in Zukunft junge Menschen von Perspektiva trainiert, lernen den Umgang mit Kunden und die Technik der Herstellung der Schilder. Für die Realisierung war unter anderem die Werner-Gruppe zuständig. „Wir sind im Dezember 2019 Gesellschafter geworden und haben uns gleich überlegt, wie wir uns am besten einbringen können“, sagt Christoph Werner, Geschäftsführer von Damian Werner und Mitgesellschafter der Werner-Gruppe. So sei zeitnah das sogenannte Seitenwechsel-Projekt gefunden worden. „Dabei haben vier Jugendliche und acht unserer Auszubildenden der Werner-Gruppe diese Aufgabenstellung zusammen gemeistert.“

Jugendliche gestalten gemeinsam mit Auszubildenden der Werner-Gruppe den Container

Ein alter Container existierte bereits – doch dieser sei marode und renovierungsbedürftig gewesen. Die Werner-Gruppe stellte einen Bürocontainer zur Verfügung. Eine Vision, wie der fertige Container aussehen sollte, lieferte Creart. Gemeinsam mit den Jugendlichen und Auszubildenden sowie Ausbildern der Firmen Damian Werner und Teclac Werner GmbH wurden die Räumlichkeiten renoviert, Bodenbeläge ausgewechselt, Trockenbau- und Lackierarbeiten und viele weitere Tätigkeiten ausgeführt.

Einen wichtigen Beitrag leistete auch die Baufirma Ulrich. Es wurde beispielsweise ein Kran bereitgestellt sowie der Transport vom Theresienhof ermöglicht. „Wir haben uns gerne mit Damian Werner und Teclac an dem Seitenwechsel-Projekt beteiligt. Es ist wichtig, den Jugendlichen das Zusammenarbeiten mit regionalen Firmen näherzubringen“, so Werner abschließend. (Maria Franco) +++

Dieser Artikel erschien zuerst bei OSTHESSEN|NEWS