Perspektiva eine Chance für Jugendliche | Urkunden und viel Applaus zum Unternehmer-Forum
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Urkunden und viel Applaus zum Unternehmer-Forum

„Volles Haus“ hieß es wieder einmal anlässlich des traditionellen Unternehmer- Forums, zu dem das Perspektiva-Team auf den Theresienhof eingeladen hatte. Nach einer Begrüßung durch den Geschäftsführer Michael Bien, verdeutlichte dieser Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und damit auch in den Betreuungsanforderungen bei Perspektiva. „Die Gesellschaft verändert sich, aufgrund der hohen Nachfrage auf Seiten der Unternehmen werden Jugendliche oftmals direkt eingestellt.“ Dennoch sei dies nicht immer der einfache Weg, da eine Vielzahl von Jugendlichen der engmaschigen Betreuung während ihrer Ausbildung bedarf. Dies bestätigte der Inhaber des Unternehmens „Schmitt Recycling“, Wolfgang Schmitt: „Die stringente Begleitung der Jugendlichen ist notwendig, nicht immer einfach, aber umso erfreulicher, wenn es dann klappt.“
Im Anschluss stellten sich Jugendliche vor, die aktuell auf dem Theresienhof betreut werden und auf der Suche nach einer passenden Ausbildung sind. Großen Applaus gab es für drei Jugendliche, die ihren Weg in die Festanstellung geschafft haben: David Penno arbeitet bei der Werner Schmid GmbH, Arian Eiteljörge wurde in diesem Jahr von der Firma Autoteile Dorschel übernommen und Mohammadullah Amiri wurde im Dezember 2018 fest bei McDonalds eingestellt.
In die „Fußstapfen“ von Heike Krönung, die sich nach 17 Jahren bei Perspektiva neuen Herausforderungen widmet, tritt ab sofort Bastian Heck. Dieser nutzte die Gelegenheit, sich den Unternehmern vorzustellen und versprach, die bisher eingeschlagenen Wege ganz im Sinne der Jugendlichen und der Unternehmen weiterzuentwickeln. Über eine neue Initiative von Perspektiva berichteten abschließend das Beiratsmitglied Monika Hauß-Schmid und Dagmar Wiesmann, Perspektiva-Verwaltung: Um den direkten Einstieg der Jugendlichen in Unternehmen sinnvoll zu unterstützen, sollen maßgeschneiderte Angebote für die Unternehmen entwickelt werden. Dazu erläuterte Monika Hauß-Schmid: „Gerade die schwächeren Jugendlichen, die eigentlich vor ihrem Einstieg in ein Unternehmen bei Perspektiva auf die Arbeitswelt vorbereitet werden, kommen mit dem direkten Start in die Arbeit nicht klar. Den Unternehmen fehlt es auf der anderen Seite an personellen Möglichkeiten, diese jungen Mitarbeiter zu betreuen. Hier möchten wir Angebote schaffen.“ Ein Unternehmergespräch soll erste Ergebnisse bringen, in welche Richtung Perspektiva sinnvolle Angebote entwickeln und damit sowohl die Unternehmen als auch die Jugendlichen unterstützen kann.